
Shag (wikipedia) ist ein witziger Swing-Tanz aus den 20er und 30er Jahren (und zählt zu den Ursprüngen von Jive, Boogie-Woogie, Rock'n'Roll und vielem anderen!)
Etwas anstrengend, aber energiereich und sehr witzig.
Für jeden, der sich für Swing, Jive, Rock'n'Roll, Boogie Woogie, Balboa, Lindy Hop und ähnliches interessiert ein Muss: ein originelles Stilelement um den eigenen Tanzstil aufzupeppen! Wer noch etwas leichtfüßiger werden will ist hier perfekt aufgehoben.
Sonntag, 24.2.2008 im Vereinsheim der Boogie-Bären
Anfängerworkshop - keine Vorkenntnisse benötigt - Anmeldung auch ohne Partner möglich - Dauer: 3 Stunden - Kosten: 25 € / 22 € ermäßigt
Gestern war ich wegen einer Abschiedsfeier im 8 Seasons. Ich weiss schon, warum ich nicht gerne in so "Locations" weggehe. Es war wirklich schlecht. Der DJ vor allem war unter aller Sau. Die Musikauswahl bewegte sich nicht über das Repertoire einer "Bravo Hits"-CD hinaus, die Übergänge waren oft ziemlich schlecht und wenn er schon mit einem Lied die Stimmung auf der Tanzfläche weitgehend gekillt hatte, dann wird gleich ein stilistisch ähnliches Lied (ich sage nur Panjabi MC, das Lied mit dem uninteressanten Gedudel aber der Knight-Rider-Bassline) nachgelegt, was natürlich nichts hilft.
Ich gebe zu, ich bin auch einfach kein Fan von so einem undefinierbaren House-90s-Hip-Hop-Brei. Dass da viele möglichst banales "Jump, Jump, Jump, Jump" als Text haben wollen, ok. Aber wenn selbst ich (der ich mich nun mal einfach mehr für Electronic und Jazz, Swing vor allem aus den 30er Jahren interessiere) mir bei praktisch jedem Lied an den Kopf fassen muss und denkt "Oh mein Gott, wie abgegriffen!" - dann hat der DJ versagt. Und mit "Umbrella" hat Rhianna ja in der Tat einen Grammy gewonnen, aber das ist trotzdem ein Schlaflied (mit 86 bpm grad mal 2/3 des typischen Tempos). Und genau so hat es auch auf das Publikum gewirkt.
Ich verstehe ja, dass die Leute auch bekannte Lieder hören wollen. Aber bitte nicht ausschließich das total "überspielte" Zeugs. "Global DeeJays" hat nun wirklich jeder schon zu oft gehört. Dass die meisten Lieder auf Einheitstempo (ca. 120 bpm) gebracht werden und mit einem banalen Beat (den auch jeder Depp noch hört) unterlegt werden, ok, daran gewöhnt man sich. Aber von einem guten DJ erwarte ich nunmal den "oh, schönes Lied, das hatte ich schon ganz vergessen"-Effekt. Ein guter DJ sollte wesentlich mehr Musik kennen als ich, und da einige 'vergessene' Songs wieder ausgraben.
In das 8 Seasons werde ich jedenfalls nicht so bald wieder gehen. München hat ja nun wirklich genug andere Sachen zur Auswahl.
Ich bin ja schon immer wieder etwas enttäuscht, dass der DJ in meinem Stammclub - dem Cord am Donnerstag - irgendwie gefühlte 90% seier Songs jede Woche wieder spielt (ich sag nur "Las Vegas" vom Rat Pack). Aber im Vergleich zu den DJs da im 8 Seasons ist er eine Wohltat.
Lindy Hop [wikipedia.de] ist ein cooler Swing-Tanz, einer der Vorläufer von Jive, Boogie und Rock'n'Roll. Seit ich Lindy Hop und Balboa entdeckt habe, sind sie zu einem wichtigen Bestandteil meines Lebens geworden...
In München gibt es eine recht aktive Szene im Swing-Bereich (also insbesondere Lindy Hop und Balboa [wikipedia.de]), hier ein paar Links für euch:
Nicht zu vergessen natürlich die ganzen Tanz-Camps in der ganzen Welt.
Meine persönlichen Favoriten (momentan): Schnupperkurs Montag abend im Cord oder im Salon Erna und dann einen Kurs bei Swing and the city oder den Workshop bei Keep on Swinging.
P.S. T-Shirts für Lindy & Bablboa-Tänzer.
[Update: Link zu Fabi&Chrissi eingebaut und zu ihrem Workshop]
[Update: alte Links entfernt.]
Auf der Suche nach einem rauchfreien Lokal für unseren Stammtisch, habe ich folgende Listen gefunden:
Muenchen.de Cafes, Muenchen.de Restaurants
Mein Blog hat (absichtlich) keine Kommentarfunktion. Wenn ihr Empfehlungen habt (insbesondere sollte es nicht zu "übertrieben elegant"/ elitär sein, gemnütlich und keinesfalls laut - wir wollen uns unterhalten können ohne nacher heiser zu sein...), schickt sie mir doch per Mail (erich AT debian DOT org) oder meldet sie bei den oben genannten Seiten.
Ich hoffe ja, dass das Gesetz wirklich gemacht wird (und nicht im letzten Moment zwecks Populismus alles nur wischiwaschi), und die Suche so bald erheblich einfacher wird... sonst sind halt weiterhin WG- und Wohnheim-Treffen die bevorzugte Lösung.
... zumindest wenn man der Welt heute glaubt:
Lediglich der TH Karlsruhe sowie der TH München und der Ludwig-Maximilians-Universität-München verlieh die Jury im Oktober 2006 den Titel Eliteuniversität
Ich bin heute wieder über Pläne zur 2. SBahn-Stammstrecke gestoßen... und finde sie immernoch total idiotisch. Das riecht für mich nach gigantischen Planungsfehlern.
Die gesamte Planung der 2. Stammstrecke ist auf die Annahme aufgebaut, dass viele Leute aus dem Umland möglichst schnell zum Hauptbahnhof wollen. Das ist aber völlig unrealistisch!
Die meisten Fahrgäste aus dem Umland steigen irgendwo um. z.B. in die Trambahnen am Stachus oder am Isartor. Diese Umsteigemöglichkeit entfällt aber.
Statt dessen führt die 2. Stammstrecke nach der aktuellen Planung nur zu einer erheblich stärkeren Belastung der Umsteigepunkte Marienplatz (der sowieso schon überlastet ist), Hauptbahnhof, Ostbahnhof und Giesing.
Wobei Marienplatz und Hauptbahnof nicht besonders attraktiv sind, wenn man dort zum Teil 5 Rolltreppen brauchen wird, bis man oben ist...
Eine echte Entlastung des Münchner Nahrverkehrsnetzes ist nur mit einem Ring möglich, der viele neue Umsteigemöglichkeiten bietet!